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Speiser Dritter in Arosa
Podium von Arosa
David Speiser holt sich beim zweiten SBX Weltcup der Saison den verdienten dritten Platz.

Selten waren die Ergebnisse der Frauen und Männer-Konkurrenz so ähnlich. Nachdem Sandra Frei und Seth Wescott vor gut zwei Jahren am selben Ort als Zweite nur ganz knapp den WM-Titel verpasst hatten, sicherten sich die Schweizerin und der US-Amerikaner heute den Sieg im zweiten Snowboard Cross des LG Snowboard FIS Weltcup 2009. Auf dem Carmenna-Kurs in Arosa verwies die 24-Jährige Bündnerin Helene Olafsen (NOR) und Nelly Moenne Loccoz auf die Plätze zwei und drei. Für die junge Französin war es die erste Podiumsplatzierung ihrer Karriere. Vierte wurde Simona Meiler (SUI). Bei den Männern sorgte der Olympia-Sieger von 2006 ebenfalls für eine Premiere: Noch nie zuvor hatte Seth Wescott trotz zahlreicher internationaler Triumphe einen Weltcup für sich entscheiden können. Heute, im 56ten Rennen, war es endlich so weit. Der 32-Jährige überquerte im Finale vor Markus Schairer (AUT), David Speiser (GER) und Alex Pullin (AUS) die Ziellinie.

„Ich bin super happy. Mir liegen einfach solche Strecken mit viel Platz. Im Finale war es echt spannend. Ich habe aber leider nur noch Alex (Pullin) überholen können. Die beiden anderen waren nach dem Start schon weg.“ So David.

Michael Layer wurde am Ende 35., Konstantin Schad 38., Maxi Stark 42. Bei den Damen belegte Gesine Sahlfeld Rang 25.

David Speiser (li) gegen Valery (re)
Auf seinen ersten Weltcup-Sieg hatte Seth Wescott lange warten müssen. Bereits 1999 hatte er sein Debüt mit einem Halfpipe Weltcup-Wettbewerb gegeben. Knapp neun Jahre später konnte der Restaurantbesitzer endlich – nach dem WM-Sieg 2005 und Olympia-Ehren 2006 – das noch fehlende Gold im Weltcup einfahren: „Ich habe definitiv zu lange darauf warten müssen. Es fühlt sich gut an, endlich diesen Sieg zu haben und sich nach 1,5 Jahren endlich nicht mehr mit Verletzungen rumplagen zu müssen.“ Dabei lief es heute für den US-Amerikaner, der durch den Sieg auch sein WM-Ticket löste, bei seinem Start-Ziel-Sieg leichter als erwartet: „Es war komisch. Ich musste mich nicht anstrengen, konnte alles smooth nach unten bringen. Ich hatte ein gutes Gefühl für den Schnee.“

Die Ergebnisse im Detail...

 
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